Schmidts Wolfsburger Narben

Der VfL Wolfsburg und der FC Augsburg
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Allzu tiefe Spuren hat Martin Schmidt als VfL-Trainer in den fünf Monaten bis zu seinem Rücktritt im Februar 2018 nicht hinterlassen. Zwei Rekorde sind jedoch eng mit dem Namen des Schweizers verbunden: sein Wolfsburg-Start mit sieben Remis in Folge und der höchste Bundesliga-Sieg in der Klubgeschichte. Am letzten Spieltag der Saison 2018/19 gab’s ein 8:1 – gegen Schmidts neuen Arbeitgeber FC Augsburg.

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Diese Blamage hat Narben hinterlassen. „Natürlich mussten wir das erst einmal verarbeiten. Danach sind wir mit einem sehr kritischen Blick in die Vorbereitung gestartet“, so der 52-Jährige, der den FCA seit April 2019 coacht.

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„Wir konnten dadurch unsere Ziele genau stecken und herausfinden, was wir verändern müssen.“ Auch im Kader hat sich allerhand getan. „Auf einigen Positionen haben wir wichtige Spieler verloren“, sagt Schmidt, „wir konnten die Lücken aber schließen.“ So nahmen die Fuggerstädter für den brasilianischen Linksverteidiger Iago 6,5 Millionen Euro in die Hand, um den Verlust von Konstantinos Stafylidis (1899 Hoffenheim) zu kompensieren. Zu den Abgängen zählt mit Ja-Cheol Koo auch ein Ex-VfLer, ein weiterer, Caiuby, steht nach diversen Eskapaden vor dem Abschied. Damit bleibt Schmidt in der einst ansehnlichen VfL-Filiale Augsburg (unter anderem auch Marwin Hitz, Alex Esswein und Uwe Möhrle) nur noch eine Stammkraft mit Wolfsburg-Vergangenheit: FCA-Rekordspieler Daniel Baier. (nik)

9. Spieltag 25. bis 28. Oktober

Bayern München – Union Berlin
Bayer Leverkusen – Werder Bremen
Bor. Mönchengladbach – Eintr. Frankfurt
VfL Wolfsburg – FC Augsburg
Hertha BSC – 1899 Hoffenheim
FsV Mainz 05 – 1. FC Köln
SC Freiburg – RB Leipzig
FC Schalke 04 – Borussia Dortmund
SC Paderborn – Fortuna Düsseldorf
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