Itter-Neustart mit Hindernissen

Der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg
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Er galt lange Zeit als eines der größten deutschen Fußball-Talente, bekam seine Chance beim VfL Wolfsburg – doch zum Durchbruch führte das bei Gian-Luca Itter nicht. 2016 wurde der Linksverteidiger unter anderem aufgrund herausragender sportlicher Fähigkeiten, Führungsqualitäten und seiner Vorbildfunktion auch abseits des Rasens mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet. Damit setzte er sich unter anderem gegen Leverkusen-Star und Nationalspieler Kai Havertz durch. Doch in Wolfsburg etablierte ich Itter nicht als Bundesliga-Profi. Im Januar 2017 hatte er seinen ersten Einsatz im Oberhaus, als ihn Ex-VfL-Trainer Martin Schmidt am sechsten Spieltag völlig überraschend als Gegenspieler von Ex-Bayern-Star Arjen Robben in die Startelf berief – damals machte Itter seine Sache richtig stark. In der abgelaufenen Saison kam er jedoch nur auf einen Drei-Minuten-Einsatz beim 3:0-Sieg in Düsseldorf sowie ein 90-Minuten-Spiel beim 3:2-Sieg in Augsburg.
  
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Jetzt geht sein Weg also in Freiburg weiter, wohin er im Sommer gewechselt ist. Weil er eine Ausstiegsklausel hatte, konnte der VfL den Abschied nicht verhindern. Der Neustart in Freiburg war für Itter, dessen Zwillingsbruder Davide in der U23 des VfL spielt, ein Neustart mit Hindernissen: Er zog sich im Training eine knöcherne Verletzung am Sprunggelenk zu, die zu einer mehrwöchigen Pause führte. Bis zum 14. Spieltag sollte er wieder fit sein – dann gibt‘s das erste Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen. (mwe)
  

14. Spieltag - 6. bis 9. Dezember

Borussia Dortmund – Fort. Düsseldorf
RB Leipzig – 1899 Hoffenheim
Bayer Leverkusen – FC Schalke 04
Bor. M‘gladbach – Bayern München
Eintracht Frankfurt – Hertha BSC
Werder Bremen – SC Paderborn
SC Freiburg – VfL Wolfsburg
FC Augsburg – FSV Mainz 05
Union Berlin – 1. FC Köln
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