Der Ex-Co von McClaren ist zurück

Der VfL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim
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Von Oliver Glasner in Wolfsburg bis Julian Nagelsmann in Leipzig – zur neuen Saison gibt es reichlich neue Trainer in der Bundesliga. Den Titel „Unbekanntester Trainer-Neuling des Jahres“ macht Glasner dabei ein Holländer streitig: Alfred Schreuder. Dabei ist der kein Bundesliga-Neuling – und wäre fast mal in Wolfsburg gelandet. Doch 2010, als sein damaliger Chef Steve McClaren von Twente Enschede zum VfL wechselte, folgte ihm dessen Co-Trainer Schreuder nicht.
  
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Zum einen, weil in Wolfsburg die Planstelle des McClaren-Assistenten mit Pierre Littbarski besetzt wurde, zum anderen, weil McClaren-Nachfolger Michel Preud‘homme Schreuder in Enschede gern übernahm. Und so nahm die Karriere des in Barneveld (unweit der Bahnstrecke zwischen Apeldoorn und Amersfoort) geborenen Schreuder ihren Lauf: McClaren kehrte 2012 nach Enschede zurück und wurde 2013 entlassen, Schreuder wurde daraufhin befördert und bekam bei Twente seine erste Cheftrainerstelle.  

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2015 dann trat der Ex-Profi (unter anderem Feyenoord, Waalwijk und Breda) wieder ins zweite Glied, wurde erneut Co-Trainer – erst unter Huub Stevens und Nagelsmann in Hoffenheim, dann unter Erik ten Hag bei Ajax Amsterdam, wo er 2019 ins Champions-League-Halbfinale einzog. Jetzt tritt er als Chef in Hoffenheim an – und war eine ähnlich überraschende Verpflichtung wie Glasner in Wolfsburg. Was beide außerdem eint: Sie bevorzugen das 3-4-3-System. (apa)

5. Spieltag - 20. bis 23. September

FC Schalke 04 – FSV Mainz 05 (Fr.)
Bayern München – 1. FC Köln (Sa.)
Bayer Leverkusen – Union Berlin (Sa.)
Hertha BSC – SC Paderborn (Sa.)
SC Freiburg – FC Augsburg (Sa.)
Werder Bremen – RB Leipzig (Sa.)
Bor. M‘gladbach – Fort. Düsseldorf (So.)
Eintr. Frankfurt – Bor. Dortmund (So.)
VfL Wolfsburg – 1899 Hoffenheim (Mo.)
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