Meisterspieler als Berlin-Urgestein

Der VfL Wolfsburg und Hertha BSC
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Langsam, aber sicher geht die aktive Ära der Wolfsburger Meistermannschaft zu Ende. Vergangene Saison hätte man aus den noch aktiven Helden von 2009 noch problemlos eine Elf schmieden können – das wird nun langsam eng. Andrea Barzagli (zuletzt Juventus) hat die Schuhe an den Nagel gehängt. In der Bundesliga hat sich die Zahl der VfL-Meister von fünf auf vier reduziert. Sascha Riether, eine der Säulen 2009, und zuletzt bei Schalke 04 Reservist, hat aufgehört, ist bei den Königsblauen nun Teammanager. Dafür ist ein Meisterspieler des VfL, der in jener Saison 2008/09 immerhin 16 Partien absolvierte, inzwischen weitaus bekannter – als Hertha-Urgestein. Denn Außenbahnspieler Peter Pekarik hält den Hauptstädtern seit 2012 die Treue, hat für die Berliner inzwischen 157 Spiele gemacht (für den VfL waren es von 2009 bis 2011 immerhin 65). Auch er war ein Schlüsselspieler auf dem Weg zum Titel. Denn Pekarik war erst zur Rückrunde 2008/09 für 850.000 Euro Ablöse von MKS Zilina nach Wolfsburg gekommen.
  
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Diese Rückrunde absolvierte der VfL auch deshalb bärenstark, weil Pekarik hinten Stammspieler wurde, damit Riether fürs Mittelfeld freimachte. Mit Pekariks Verpflichtung war Magaths Meisterpuzzle komplett. Vergangene Saison kam der slowakische Nationalspieler nur noch zu drei Bundesliga-Einsätzen. Der Vertrag des 32-Jährigen, den der VfL von 2011 bis 2012 an Kayserispor/Türkei ausgeliehen hatte, läuft bei Berlin, das ihn dann ablösefrei verpflichtete, noch bis 2020. (rau)
  

2. Spieltag - 23. bis 25. August

1. FC Köln – Borussia Dortmund (Fr.)
1899 Hoffenheim – Werder Bremen (Sa.)
Fort. Düsseldorf – Bayer Leverkusen (Sa.)
FSV Mainz 05 – Bor. M‘gladbach (Sa.)
FC Augsburg – Union Berlin (Sa.)
SC Paderborn – SC Freiburg (Sa.)
FC Schalke 04 – Bayern München (Sa.)
RB Leipzig – Eintracht Frankfurt (So.)
Hertha BSC – VfL Wolfsburg (So.)
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